Asterix neues Rad und der Transport mit der Deutschen Bahn

Heute habe ich das besondere Vergnügen unser neues Firmenrad abzuholen. Es handelt sich um ein Tern GSD. Ein wirklich schönes Rad, aber darüber soll in einer anderen Geschichte berichtet werden. Da ich beruflich in Berlin zu tun habe, entschied ich mich, das Rad in Berlin bei BoxBike zu kaufen. Ein super Fahrradladen, aber auch darüber wird noch zu lesen sein. Geplant hatte ich, das Rad am Tag des Kaufs, also heute, mit dem Zug in meinen Heimatort Dortmund zu überführen. Ein Abenteuer…

Klein aber sehr fein: BoxBike in Berlin

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Off-topic: charging an electric car

Again a post not about bicycles and riding, but about battery electric cars. This might not be important for bikers and if you are not going to buy a car, you’re lucky - do not read on. But if you decide to buy a car and you chose not to buy one with an internal combustion engine (ICE), I suggest you think about charging your car before buying it.

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Radfahrer auf Elektroautosuche

Das Thema Elektroauto ist auf diesem Blog etwas off-topic, aber ich bin ja kein Fundamentalist. Es gibt Situationen in denen ein Auto auch Vorteile hat. Und falls wir uns für ein neues Auto entscheiden sollten, wird es wohl elektrisch sein. Da heißt gut überlegen, denn für den Preis eines Autos, kann man zig gute Fahrräder kaufen

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Gefährdungsstreifen am Vinckeplatz

Am Vinckeplatz in Dortmund gibt es auf der Straße einen sog. Schutzstreifen für Radfahrer. Dieser sollte hier besser „Gefährdungsstreifen“ heißen. Er suggeriert eine Sicherheit, die es an dieser Stelle nicht gibt. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, beträgt der zur Verfügung stehende Raum gerade mal etwas mehr als Lenkerbreite. Der Streifen ist zu schmal und wird von schlecht parkenden Autos weiter verengt. Das Rechtsabbiegen in die Kreuzstraße ist für Radfahrer sehr gefährlich. Man wird von den Autos nicht wahrgenommen und hat zu wenig Raum.

An dieser Stelle müsste der rechte Parkstreifen weichen, um ausreichend Platz für Fahrräder zu schaffen. Sollte das nicht gemacht werden, muss der Schutzstreifen weg und die Radfaher sollten hier mittig auf der Fahrbahn fahren, um sicher über die Kreuzung zu kommen. So wie es momentan gelöst ist, werden Radfahrer, die sich aus verständlichen Gründen nicht einquetschen lassen wollen und deshalb auf dem Autostreifen fahren, von Autofahrern bedrängt, genötigt, beleidigt oder geschnitten.

Vinckeplatz/Kreuzstraße in Dortmund, © 2017 C. Noack, veröffentlicht unter Creative Commons BY

– Christian

Unfall wegen fehlender Markierung

Ende Oktober kam es an der Einmündung Mentlerstraße/Krückenweg zu einem Unfall zwischen einem PKW und einem Fahrrad. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Wie ich im September schon mal schrieb, ist diese Einmündung für Radfahrer, die auf dem Krückenweg von Süden (im Bild rechts) kommen und die Mentlerstraße kreuzen, sehr gefährlich. Die Radfahrer kommen an dieser Stelle von einem gemischten Fuß-/Radweg mit Benutzungspflicht und fahren gegen die Fahrtrichtung in die freigegeben Einbahnstraße, die parallel zum Krückenweg verläuft (im Bild links). Aus Sicht des Radfahrers/der Radfahrerin fährt man durchgängig Radweg.

Der rechtsabbiegende Autofahrer/die -fahrerin kann das aber kaum erkennen. Bis auf das mickrige Zusatzschild über dem Vorfahrt-Achten-Schild gibt es keinen Hinweis darauf, dass von rechts Radfahrer kommen könnten. Hier muss dringend, eine Markierung auf der Straße erfolgen, damit keine weiteren Unfälle passieren.

Autofahrer erkennen den Radweg nicht

Radfahrer dürfen den Rad-/Fußweg in beide Richtungen befahren.

Details zur Kreuzungssituation inkl. Fotos und Karte befinden sich in einem älteren Bericht über die gleiche Kreuzung

Da muss noch einiges dazu gelernt werden

Der breite Streifen rechts nennt sich Radweg und befindet sich an der Ecke Am Hombruchsfeld/Stockumer Straße in Dortmund. Für ganz viele ist ein Radweg offenbar vorwiegend dazu da, etwas darauf abzustellen (PKWs, Lieferwagen, Schilder, Anhänger, Container usw.).

© 2017 C. Noack, veröffentlicht unter Creative Commons BY

Hier sieht man wieder schön wie jahrzehntelange Beeinflussung der Bürger durch die Automobil- und Ölindustrie das Denken der Menschen nachhaltig beeinflusst hat. Autos sind für die meisten Menschen in Deutschland so selbstverständlich ein wichtiger Teil ihres Lebens, dass es für sie kaum möglich ist, sich vorstellen, darauf zu verzichten oder überhaupt nur anzuerkennen, dass es weitere Verkehrsteilnehmer gibt, die die gleichen Rechte haben. Das macht sich dann beim Autofahren und Parken, aber auch beim Schilderaufstellen bemerkbar. Die Schilderaufsteller sind in der Regel ja auch Autofahrer.

– Christian

Von Holland lernen, heißt siegen lernen: Knotenpunkte jetzt auch in Dortmund!!!!

Es gibt mal wieder was Positives zu berichten. Auch in Dortmund wird das Knotenpunktsystem nach niederländischen Vorbild eingeführt. Die Knotenpunkte erleichtern die Planung einer Tour und die Orientierung im Radwegenetz. Die Knotenpunkte werden ergänzend zu den vorhandenen rot-weißen Wegweisern ausgewiesen. Details dazu gibt es beim Regionalverband Ruhr.

_© 2017 C. Noack, ve_röffentlicht unter Creative Commons BY_

Hier in Barop steht einer der neuen Knotenpunkte. Eine sehr gute Idee, auch wenn sie gerade an diesem Punkt nicht optimal ausgeführt ist. Dieser Knotenpunkt hat drei benachbarte Knotenpunkte, am Wegweiser ist aber nur einer ausgeschildert. Außerdem ist im Plan der Streckenverlauf an dieser Kreuzung nicht genau zu erkennen, weil die Knotennummer “48” genau darauf gedruckt wurde. Es ist daher schwierig zu ermitteln wo man lang fahren muss wenn man beispielsweise von 47 kommt und nach 4 möchte. Besser wäre, die Karte um einen Ausschnitt zu ergänzen, der genau den aktuellen Ort inkl. Richtungsweisung zu den benachbarten Knoten darstellt. Aber ich will nicht zu viel meckern, denn das sind ja Kleinigkeiten, die verbessert werden können.

— Christian

Dreh‘ Deine Stadt

Der Ort hätte besser nicht sein können, denn er steht mit seiner Lage an der Nordbahntrasse und der inhaltlichen Ausrichtung als Kunst-, Kultur- und Gesellschaftszentrum für eine progressive Gesellschaftsentwicklung und eine positive Zukunft.

© 2017 C. Noack, veröffentlicht unter Creative Commons BY

Die knapp 50 Teilnehmer kamen als Vertreter verschiedener Initiativen, Clubs und Vereine oder als Einzelpersonen u.a. aus Wuppertal, Bochum, Essen, Münster, Düsseldorf, Köln, Witten und anderen Städten. Es fand ein intensiver Wissensaustausch zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnenplanung und Einfluss auf die lokale Politik statt. Viele der Teilnehmer sehen sich nicht als „Radfahrer“ in Abgrenzung zum „Autofahrer“, sondern wollen einfach nur entspannt und sicher radfahren und dieses auch anderen ermöglichen.

Foto: © 2017 Christian Noack, Die Teilnehmer lernen sich und ihre Initiative beim Speed Dating kennen

Das war ein sehr gelungenes Treffen. Besten Dank an die Organisatioren, vor allem an Michael Schulte von Changing Cities. Mich hat begeistert, dass man die Gelegenheit hatte, die Personen kennenzulernen, deren Blogs und Tweets man regelmäßig liest.

— Christian